Thanksgiving

4125543027_b2938f83d0Thanksgiving ist wie unser Erntedankfest, welches in den USA jedes Jahr am vierten Donnerstag im November gefeiert wird.  Thanksgiving wurde das erste mal im Jahre 1621 von den Pilgrims zelebriert, die damit die erste und sehr erfolgreiche Ernte feierten.

Dieses Jahr fiel Thanksgiving auf den 26. November 2015.

Ein Tag zuvor waren wir zur Nichte meiner Gastmutter gefahren. Dort sollte mein erstes und wahrscheinlich auch einziges Thanksgiving stattfinden.
TurkeyDie Nacht verbrachten wir bei der Familie der Nichte. Wir waren bereits früh zu Bett gegangen, da wir viel Energie am nächsten Tag brauchen würden.

Zu einem traditionellen Thanksgivingessen gehört ein Truthahn und Süßkartoffeln, darum war meine Gastmutter bereits um 5.00 Uhr morgens aufgestanden, um die zwei Truthähne vorzubereiten.

Um ungefähr 13.00 Uhr kamen die ersten Gäste, da für 14.00 Uhr das gemeinsame Essen angesetzt war. Da meine Gastmutter eine große Familie hat, waren wir rund 50 Personen. Nach dem leckerem Essen gab es leider einen Leerlauf, aber der Abend war umso besser. Wir haben Karten gespielt, uns unterhalten und noch mehr Spiele gespielt. Irgendwie fühlte es sich dabei so an, als würde die Zeit dahinrasen.

Nachdem so gut wie jeder gegangen war, hieß es Shoppen gehen, denn es war Black Friday. Am Black Friday ist alles 40 – 70 % reduziert. Ich dachte immer, dass Black Friday nur am Freitag wäre, aber wie ich feststellen musste, hatten die großen Läden schon am Donnerstag um rund 18.00 Uhr Black Friday Sale. Für mich als Schülerin, die mit ihrem Taschengeld in der Ferne haushalten musste, war es eine willkommene Dreingabe, dies zumal auch Weihnachten vor der Türe stand.

Mich wunderte, dass es in den Läden nicht besonders voll war. In den meisten Geschäften warteten wir zwar etwas länger als sonst, jedoch konnte man es hinnehmen, da wir wirklich nur ein bisschen länger als gewöhnlich gewartet hatten. Ich hatte im übrigen mit Schlimmerem gerechnet, so wie bei uns im Schlussverkauf. Der einzige Laden wo wir ungefähr 40 Minuten warten mussten war Kohl’s. Ein Geschäft, der eigentlich alles führt, was man so braucht.

Mit meiner Gastmutter, Shelly, ihrer Nichte Cheri, dessen Tochter Casey und einer Gastcousine waren wir bis um 1.30 Uhr des nächsten Tages unterwegs. Es war irgendwie spannend mit meiner „Familie“ mitten in der Nacht shoppen zu gehen.

Erst um 2.30 Uhr waren wir zu Hause und ich konnte nur noch todmüde ins Bett fallen. Doch Black Friday war ja noch nicht zu Ende. So war ich am kommenden Morgen mit Shelly, ihrem Freund und meinem Gastbruder in Port Huron , der nächst größeren Stadt. Wobei Port Huron auch nicht wirklich groß ist, wenn man es mit deutschen Städten vergleicht. In jedem Fall, war es eine Erfahrung wert und ein paar tolle Sachen habe ich für Weihnachten auch bekommen.

Obwohl ich an den Tagen darauf folgenden zwei Tagen todmüde war, war ich unbeschreiblich glücklich, dass ich Thanksgiving in Amerika feiern durfte und dies zudem mit einer herzensguten Familie. Diese aufregenden Tage werde ich sicher nicht vergessen!

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