Homecoming week – Vol. 1

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Peck Pirates High School

img_0799An den meisten High Schools in den U.S.A. ist das „Homecoming“ eine jährliche Tradition.

Der Anlass hierzu ist, dass die Schüler nach den Sommerferien wieder zur Schule gehen und dies auf verschiedene Art und Weise feiern. Diese Tradition besteht aus vielen Teilen, wie dem Homecomingball, der Homecoming Queen Krönung, …

Ich möchte euch hier von meiner Woche in der Peck High School berichten. Als ich es zusammenschrieb, bemerkte ich, dass so eine Woche doch etwas lang sein kann. Daher besteht mein Erlebnisbericht aus drei Teilen.

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Homecoming Week – Pyjama Day

Die Woche in welcher der Homecomingball ist, wird Homecoming week genannt. Hierbei verkleiden sich die Schüler und Lehrer nach einem vorgegebenen Motto. Es ist vergleichbar wie die Mottowochen der Abiturienten in Deutschland, nur dass sich hier alle Klassen und auch Lehrer verkleiden.

Jeden Tag werden die Schüler gezählt, die sich dem Motto angepasst haben. Im Schulflur ist ein Aushang angeschlagen, auf dem dann der Anteil der verkleideten Schüler geführt wird. Und ja, irgendwie kann sich keiner dem entziehen, so dass jeden Tag die Zahl der „angepassten“ steigt.

Am Montag fand bei uns der Pyjama Day statt. Hier musste ich Improvisieren. Eine Jogginghose, Affenpantoffeln und ein Sweater: fertig war meine „Schlaffkluft“. Viele Mädchen trugen die typischen Pyjamahosen, an welche man denkt, wenn man Babies hört. Mir haben die „Onepieces“ sehr gefallen.

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„King and Queen“

In der Seminarstunde haben die Stufen sieben bis zwölf in der Turnhalle Dodgeball gegeneinander gespielt. Dodgeball ist so ähnlich wie Völkerball. Hierbei liegen einige Bälle auf der Mittellinie. Die beiden Klassen befinden sich am jeweiligen Ende der Turnhalle und versuchen nach einem Zeichen der Schießrichter sich die Bälle zu holen. Das Ziel des Spieles ist es, die Schüler des Gegnerteams zu treffen, sodass sie aus dem Spiel müssen und das geht solange bis alle aus der Gegenmannschaft raus sind.

Normalerweise müssen die getroffenen Schüler an das andere Ende der Turnhalle. Jedoch kann jedes Team seine Leute retten, indem sie dem abgeschossenen Teammitglied einen Ball zuwirft und dieser ihn fangen muss. Diese Regel haben wir ausgelassen, da das Spiel sonst zulange gedauert hätte. Im Endeffekt hat meine Stufe dieses Turnier gewonnen.

Bereits am Dienstag ging es mit dem „Gender Bender Day“ weiter. Dazu haben sich viele Schüler wie das jeweils andere Geschlecht angezogen. Einige Interpretationen der Jungs aus unserer Stufe waren sehr lustig anzusehen. Bei uns in Deutschland wäre es zum Teil totale No-Go‘s. So wurden Leggings unter Sportshorts angezogen. Ich fand es schade, dass sich viele Lehrer, um genau zu sein die Hälfte nicht verkleidete.

An dem Tag wurden uns auch die Kandidaten für den „King and Queen“ Wettbewerb vorgestellt. Dafür mussten die vier Kandidatenpaare zwei Aufgaben erfüllen. Die Mädchen mussten in einer vorgegebenen Zeit die Jungs „halloweenreif“ schminken. Und die Jungs im Gegenzug die Haare der Mädchen mithilfe von Rasiergel stylen . Es zwar ganz lustig den Kandidaten dabei zuzusehen, aber ich fand es nicht unbedingt nötig.

Fortsetzung folgt …

 

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